Auch deutscher Konzern kauft ein: EU-Gasimport spült Milliarden in Moskaus Kriegskasse 13.02.2026

Trotz des anhaltenden Krieges in der Ukraine hat die Europäische Union im vergangenen Jahr weiterhin russisches Flüssigerdgas (LNG) im Wert von rund 7,4 Milliarden Euro importiert, was nur einen leichten Rückgang gegenüber dem Vorjahr darstellt. Diese Importe tragen weiterhin zur Finanzierung des russischen Angriffskrieges bei, obwohl die EU ab 2027 ein vollständiges Importverbot für russisches LNG und ab spätestens November 2027 auch für Pipeline-Gas einführen wird. Dieses Verbot ist Teil eines Sanktionspakets, das darauf abzielt, die Energieabhängigkeit von Russland zu verringern und Moskau die Finanzierung des Krieges zu erschweren. Das deutsche Unternehmen Sefe, ehemals Gazprom Germania, ist von diesem Verbot betroffen, da es weiterhin LNG auf Basis eines bestehenden Vertrags importiert. Die Europäische Kommission geht jedoch davon aus, dass die Versorgungssicherheit der EU durch alternative Anbieter auf dem globalen Gasmarkt gewährleistet ist.














