Außenministertreffen in Zypern EU wird vorerst keinen Russland-Gesandten ernennen 28.05.2026

Bei einem informellen Treffen der EU-Außenminister in Zypern wurde entschieden, vorerst keinen EU-Sondergesandten für mögliche Friedensgespräche mit Russland zu ernennen. Mitgliedstaaten wie Deutschland und Schweden lehnten solche Vorschläge entschieden ab, während EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas vor einer von Russland inszenierten Falle warnte, bei der Russland die Verhandlungspartner auswählen würde. Statt über Personal sollen nun zunächst über EU-Strategiefragen und Kerninteressen im Umgang mit Russland diskutiert werden, einschließlich der russischen Truppenpräsenz in Georgien und Moldau. Parallel dazu stellte die EU-Kommission einen Vorschlag für das 21. Sanktionspaket gegen Russland vor, das den Finanzsektor und die Rüstungsindustrie betreffen soll, und bekräftigte die fortgesetzte Unterstützung für die Ukraine.













