Der AfD-Parteivorsitzende Tino Chrupalla hat sich von den außenpolitischen Äußerungen seines Parteikollegen Markus Frohnmaier zum Nahost-Konflikt distanziert und dessen Lob für US-Militärschläge kritisiert. Chrupalla betonte, dass er Raketenangriffe, unabhängig von der Herkunft, verurteile, da Zivilisten getötet würden, und stellte die "chirurgische Kriegsführung" infrage, insbesondere wenn sie zivile Ziele wie eine iranische Mädchenschule treffe. Er bekräftigte die Haltung der AfD zum Völkerrecht und zur UN-Charta und äußerte Bedenken hinsichtlich der Zielsetzungen der USA und Israels sowie möglicher negativer Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft und steigender Flüchtlingsströme. Chrupalla kritisierte auch US-Präsident Donald Trump, der seiner Meinung nach als "Kriegspräsident" enden könnte. Des Weiteren sprach Chrupalla die anhaltenden internen Diskussionen über Vetternwirtschaft in der AfD an und begrüßte die Entmachtung des stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Stefan Keuter in Personalfragen, obwohl er betonte, dass keine illegalen Anstellungen vorlägen.