Aufschrei in Tirol: Politikerin will Alpen-Urlauber bestrafen – DAV warnt vor „Boomerang-Effekt“ 06.03.2026

Nach tödlichen Lawinenunglücken in Tirol fordert die Sicherheitsrätin Astrid Mair härtere Strafen für Wintersportler, die sich trotz Warnungen fahrlässig ins freie Gelände begeben. Diese Forderung stößt auf breite Kritik von Verbänden wie dem Österreichischen Kuratorium für Alpine Sicherheit (ÖKAS) und dem Deutschen Alpenverein (DAV). Der DAV-Experte Stefan Winter warnt vor einem „Boomerang-Effekt“, da drohende Kosten Wintersportler davon abhalten könnten, im Notfall Hilfe zu rufen, was zu noch mehr Bergnot führen würde. Winter betont, dass Lawinengefahrenstufen nur eine grobe Planung ermöglichen und die Eigenverantwortung des Sportlers entscheidend sei, während Sperrungen ab Stufe 4 rechtlich und praktisch schwer umsetzbar seien.

Merkur Full Article













