Aufstellung ist "herausfordernd": Bundeswehr fehlen Freiwillige für Panzerbataillons in Litauen 12.02.2026

Die Bundeswehr steht vor erheblichen Herausforderungen bei der Aufstellung einer Brigade für den Einsatz in Litauen zur Abschreckung Russlands. Berichten zufolge haben sich deutlich zu wenige Soldatinnen und Soldaten freiwillig für die Stationierung an der Nato-Ostflanke gemeldet, insbesondere für das Panzerbataillon 203 und das Panzergrenadierbataillon 122, wo die Freiwilligenmeldungen nur zwischen 28 und 47 Prozent der benötigten Stellen erreichen. Für andere Unterstützungstrupps sollen sich sogar nur rund 10 Prozent der benötigten Freiwilligen gemeldet haben. Das Verteidigungsministerium räumt die Schwierigkeiten ein und plant Maßnahmen wie Informationsschreiben, Besichtigungstouren und eine Reduzierung der Mindestverweildauer auf ein Jahr, um den Dienst attraktiver zu gestalten. Die Brigade soll ab 2027 einsatzbereit sein.














