Aus Südossetien ausgewiesen: Tamara Mearakishvili strebt Rückkehrrecht an 07.07.2026

Die Aktivistin aus Achalgori, Tamara Mearakishvili, strebt das Recht an, nach ihrer Ausweisung nach Georgien Ende 2025 nach Südossetien zurückzukehren. Am 22. Dezember 2025 leiteten die südossetischen Behörden ein Strafverfahren gegen sie wegen Spionage ein, mit dem Vorwurf, sie habe Informationen über strategische Standorte weitergegeben. Trotz eines Gerichtsbeschlusses zu ihrer Ausweisung am 31. Dezember behauptet Mearakishvili ihre Unschuld und gibt an, das Verfahren sei unter dem ehemaligen Präsidenten Alan Gagloyev fingiert worden. Sie hat gegen das Urteil des Stadtgerichts von Tskhinvali Berufung eingelegt, doch ihre rechtlichen Bemühungen wurden durch verfahrenstechnische Hindernisse und den kürzlichen Tod ihres Anwalts Alan Bazzayev erschwert. Mearakishvili, die derzeit in Tiflis lebt, hat beim UN-Hochkommissar für Menschenrechte Beschwerde sowohl gegen die Russische Föderation als auch gegen Georgien eingereicht. Sie fordert einen öffentlichen Prozess, die Rückgabe ihrer Dokumente sowie eine Untersuchung des Fehlverhaltens der örtlichen Polizei.














