„Aus Versehen den Herrn abgestochen“: Prozess gegen 35-jährige Wienerin gestartet 24.06.2026

Die 35-jährige Angeklagte soll am 26. Jänner 2026 gegen 2 Uhr früh einen 66-jährigen Mann, mit dem sie in einer losen Beziehung lebte, im Schlaf mit einem 18 Zentimeter langen Messer in den Hals gestochen haben. Die Klinge verursachte eine tracheale Einblutung und schwere Verletzungen von Speiseröhre und Schilddrüse, doch der Mann überlebte. Vor Gericht gab die gebürtige Ungarin an, sie habe "zu viel getrunken und zufällig zugestochen" – sie habe "nicht gewusst, was ich tue". Ihr täglicher Konsum von einer Flasche Wodka sei ihr "einziges Problem". Der psychiatrische Sachverständige Peter Hofmann bestätigte, dass die Frau im Zustand der vollen Berauschung zurechnungsunfähig war, und diagnostizierte eine wesentliche Persönlichkeitsveränderung durch jahrelangen chronischen Alkoholmissbrauch.














