Ausbruch in der DR Kongo Wie Helfer im Ebola-Gebiet gegen das Virus kämpfen 22.05.2026

Im Nordosten der Demokratischen Republik Kongo kämpfen Hilfskräfte gegen einen Ausbruch der seltenen Bundibugyo-Variante des Ebola-Virus. Ein Behandlungszelt in Rwampara wurde im Streit um die Bestattung eines Verstorbenen von Angehörigen in Brand gesetzt, was die Bemühungen zur Eindämmung erschwert. Das kongolesische Gesundheitsministerium meldet 671 Verdachtsfälle und 160 Todesfälle, wobei die WHO eine weitere Zunahme befürchtet, da kein Impfstoff für diese Variante existiert. Schwierige Bedingungen wie mangelnde Gesundheitsversorgung, abgelegene Gebiete, anhaltende Konflikte und reduzierte internationale Hilfsprogramme behindern die Isolierung von Infizierten und die Verteilung von Schutzausrüstung. Experten schätzen, dass der Ausbruch noch Monate bis Jahre andauern könnte.













