Ausbruch in DRK und Uganda Arzt beklagt zögerliche Ebola-Forschung 29.05.2026

Die Ebola-Fälle in der Demokratischen Republik Kongo (DRK) und Uganda nehmen zu, wobei die DRK mindestens 906 Verdachtsfälle und 223 mutmaßliche Todesfälle verzeichnet. Uganda hat neun bestätigte Fälle, ohne Anzeichen einer lokalen Übertragung laut der WHO. Ärzte wie Thomas Pärisch von Ärzte ohne Grenzen kritisieren die zögerliche Impfstoffforschung für das Bundibugyo-Virus, die bereits beim Ebola-Ausbruch 2014 ein Problem darstellte. Die Eindämmung wird durch Kürzungen bei humanitärer Hilfe und ein unterfinanziertes Gesundheitssystem in der DRK erschwert. Die Behandlung ist symptomatisch mit einer Sterblichkeitsrate von 30-50%, wobei eine erste Patientin in der DRK genesen ist. In Kenia hat das Oberste Gericht die Pläne eines Quarantänezentrums für US-Bürger gestoppt.













