Auslandsberichterstattung Wie ARD-Korrespondenten trotz Einschränkungen berichten 19.03.2026

ARD-Korrespondenten berichten trotz erheblicher Einschränkungen aus Russland, dem Iran, dem Gazastreifen und China. In Russland dürfen die meisten Korrespondenten nicht mehr arbeiten und berichten aus einem "Exil-Studio" in Köln, wobei russische Mitarbeiter vor Ort recherchieren und filmen. Im Iran werden Interviews oft unter strenger Geheimhaltung geführt, um Protagonisten zu schützen, und Berichte basieren auf mündlich übermittelten Informationen. Aus dem Gazastreifen ist eine unabhängige Berichterstattung für internationale Journalisten nicht möglich, und auch das Westjordanland ist durch Checkpoints und Einschüchterungsversuche erschwert zugänglich. In China erschwert staatliche Überwachung und die Angst der Bevölkerung vor Interviews die Arbeit, obwohl eine offizielle Bewegungsfreiheit besteht. Trotz dieser Hürden bemühen sich die Korrespondenten, durch vertrauenswürdige Netzwerke und transparente Darstellung der Umstände glaubwürdigen Journalismus zu gewährleisten.













