Austro-Forscher knacken Rätsel um Autismus-Gene 18.06.2026

Österreichische Forscher unter der Leitung von Gaia Novarino vom Institute of Science and Technology Austria (ISTA) in Klosterneuburg haben eine bedeutende Entdeckung im Bereich der Autismus-Spektrum-Störungen (ASS) gemacht. Ihre Studie, veröffentlicht in "Nature", untersuchte elf Mauslinien, die als Modelle für ASS dienen. Die Forscher fanden heraus, dass Veränderungen in über hundert verschiedenen Genen ASS verursachen können, wobei diese Gene zu ähnlichen Zeitpunkten der Gehirnentwicklung ähnliche Effekte hervorrufen. In frühen Entwicklungsstadien waren vor allem Vorläufer von Nervenzellen betroffen, später die Nervenzellen selbst, insbesondere deren Signalübertragung an den Synapsen. Bemerkenswerterweise waren die Effekte bei weiblichen Mäusen oft ausgeprägter als bei männlichen, was auf geschlechtsspezifische Unterschiede und potenzielle Ansatzpunkte für zukünftige Therapien hinweist.














