Auto-Abo Finn: CEO Wühr räumt Mängel ein – und weist Vorwürfe zurück 25.03.2026

Der CEO von Finn, Maximilian Wühr, hat in einem Interview mit t-online Mängel beim Auto-Abo-Anbieter eingeräumt, weist aber Kundenbeschwerden über teure Rechnungen nach der Rückgabe und schlechten Service zurück. Finn, ein Münchner Start-up, das das Autonutzen vereinfachen will, ist rasant gewachsen und verwaltet über 40.000 Autos im Wert von rund 1,2 Milliarden Euro. Wühr erklärt, dass die meisten Kunden nur geringe Schäden unter 500 Euro zahlen, während hohe Rechnungen auf signifikante Beschädigungen hindeuten. Er räumt ein, dass die Erwartungshaltung bei der Rückgabe ein kritischer Punkt ist und dass externe Fahrer nicht immer Schäden erkennen. Verzögerungen bei der Auslieferung und Probleme mit externen Servicepartnern werden ebenfalls thematisiert, wobei Finn durch den Aufbau eigener Stationen in München, Berlin und Köln die Kundenerfahrung verbessern will. Wühr sprach auch über die Folgen des Belästigungsskandals um einen Mitgründer und die Herausforderungen des Marktes.














