Auto-Kampf um China: Mercedes setzt weiter auf Verbrenner – und die „deutsche Herkunft“ 25.04.2026

Mercedes-Benz sieht sich auf dem chinesischen Markt mit einem verschärften Wettbewerb konfrontiert und setzt zur Erholung weiterhin auf Verbrennungsmotoren, anstatt Marktanteile durch Preissenkungen zu gewinnen. Konzernchef Ola Källenius betonte auf der Automesse in Peking, dass die deutsche Herkunft des Unternehmens trotz des harten Wettbewerbs weiterhin eine Rolle spielt und für Qualität und Sicherheit steht. Mercedes plant, die Produktionskosten durch die Nutzung lokaler Zulieferer zu senken und die lokale Entwicklung zu verstärken, da China in Bereichen wie Digitalisierung und automatisiertem Fahren eine Vorreiterrolle einnimmt. Angesichts eines Absatzrückgangs von 27 Prozent im ersten Quartal und erwarteter weiterer Rückgänge im laufenden Jahr, prognostiziert Mercedes für die kommenden Jahre einen Jahresabsatz von 500.000 bis 600.000 Fahrzeugen in China, wobei bis 2027 sieben neue Modelle auf den Markt kommen sollen. Selbst im Premiumsegment und für Luxusautos mit Verbrennungsmotoren, die unter Kaufzurückhaltung leiden, sieht Källenius bis in die 2030er Jahre Potenzial. Chinas Handelsminister Wang Wentao forderte Mercedes auf, sich im Zollstreit zwischen der EU und China einzubringen.














