Babyflaute in der Schweiz: 5 Gründe, warum immer weniger Kinder geboren werden 18.06.2026

Die Schweiz verzeichnet eine sinkende Geburtenrate, die auf mehrere Faktoren zurückzuführen ist. Eine Studie der Universität Zürich und der IBSA Foundation zeigt, dass die persönliche Freiheit und Zukunftsängste die Hauptgründe für freiwillige Kinderlosigkeit sind, welche von 6 Prozent auf 17 Prozent in den letzten 10-15 Jahren gestiegen ist. Finanzielle Aspekte und Karriere sind dabei weniger ausschlaggebend als oft angenommen. Zudem lehnt eine Mehrheit die breitere Finanzierung von Kinderwunschbehandlungen durch Krankenkassen ab, was Kosten von 5'000 bis 10'000 Franken pro IVF-Zyklus für Betroffene bedeutet. Gesetzliche Regelungen, wie das Verbot von Eizellspende und Leihmutterschaft, hinken dem gesellschaftlichen Wandel hinterher, obwohl die Bevölkerung diesen Verfahren offener gegenübersteht. Eine falsche Einschätzung der Fruchtbarkeit und die Unterschätzung des männlichen Anteils an Unfruchtbarkeit tragen ebenfalls zur Problematik bei. Bis Ende 2026 soll eine Vernehmlassungsvorlage zur Revision des Fortpflanzungsmedizingesetzes erarbeitet werden.














