Bachmann-Film: Spurensuche zwischen Fakten und Poesie 26.06.2026

Der Film von Margarethe Schilling ist keine konventionelle Filmbiografie, sondern eine experimentelle Montage, die Fakten und Poesie verbindet. In einer möblierten Wohnung in Rom, die an Bachmanns letzte Jahre erinnert, agiert Sandra Hüller zuvor aufgenommene Bachmann-Texte aus dem Off. Die Schauspielerin bekam die Texte während des Drehs über einen „Knopf im Ohr“ eingespielt und reagierte situativ, was dem Film eine besondere Unmittelbarkeit verleiht. Schilling und Hüller thematisieren dabei sogar die Arbeitsweise selbst, indem sie etwa in der Maske zu sehen sind.

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