Baden-Württemberg nach der Wahl:CDU im Abkühlmodus 13.03.2026

Nach der knappen Wahlniederlage in Baden-Württemberg hat die CDU eine Strategie des Schweigens für die bevorstehenden Koalitionsgespräche mit den Grünen beschlossen. Auf einer Vorstandssitzung in Stuttgart forderte Landeschef Manuel Hagel, keine weiteren öffentlichen Forderungen zu stellen, um die Regierungsbildung nicht zu behindern. Die Partei will nun abwarten, ob eine Zusammenarbeit zwischen Hagel und dem Grünen-Politiker Cem Özdemir zustande kommt, wobei die CDU auf inhaltliche Zugeständnisse der Grünen hofft, um nicht in einem linken Koalitionsvertrag zu landen. Trotz interner Kritik an der Wahlkampagne, insbesondere in sozialen Medien, wird Hagel gestärkt, während die CDU weiterhin verärgert über die von ihr wahrgenommene Schmutzkampagne der Grünen ist. Die Wahl führte zu einer Pattsituation mit jeweils 56 Mandaten für beide Parteien, was eine Fortführung der Koalition zur einzigen realistischen Option macht, erschwert durch einen viralen Video-Vorfall, der Hagel betraf.















