BAföG-Reform vor dem Aus – Bär verweist auf notwendige Sparprioritäten 31.05.2026

Forschungsministerin Dorothee Bär äußert Zweifel an der Umsetzung der geplanten BAföG-Reform, da die Regierungsfraktionen diese nicht mehr unterstützen. Sie argumentiert, dass angesichts notwendiger Sparmaßnahmen bei Pflegebedürftigen und Kürzungen beim Elterngeld die Freigabe zusätzlicher Mittel für die Ausbildungsförderung schwer zu rechtfertigen sei. Bär betont die Notwendigkeit von Prioritätensetzungen in der Politik und weist darauf hin, dass Forderungen ohne Mehrheitspooling im Parlament wirkungslos bleiben. Sie verteidigt die aktuelle Situation für Studierende, die von fehlenden Studiengebühren und staatlicher Unterstützung profitieren, und hält Nebenjobs sowie die Nutzung von Semesterferien für angemessen, da ein „Vollkaskostudium“ nicht zu erwarten sei. Ein KI-gestützter Chatbot für das Portal bafoeg-digital, der ab diesem Jahr anonyme Auskünfte zum BAföG-Anspruch geben soll, wird weiterhin geplant.














