Bahn-Sicherheitsgipfel: Ergebnisse verärgern Mitarbeiter 13.02.2026

Nach dem tödlichen Angriff auf den Zugbegleiter Serkan Ç. in Rheinland-Pfalz fand in Berlin ein Bahn-Sicherheitsgipfel statt, um das Personal besser zu schützen. Die Deutsche Bahn kündigte kurzfristige Maßnahmen an, darunter die Ausstattung aller freiwilligen Zugbegleiter im Nah- und Fernverkehr mit Bodycams noch in diesem Jahr, die Einstellung von 200 zusätzlichen Sicherheitskräften für Bahnhöfe und die Einführung von Notknöpfen. Ab März sollen Zugbegleiter der DB Regio keine Ausweiskontrollen mehr durchführen, um Eskalationen zu vermeiden. Trotz dieser Schritte zeigten sich Gewerkschafts- und Betriebsräte unzufrieden, insbesondere mit der fehlenden Zusage einer flächendeckenden Doppelbesetzung in Regionalbahnen. Die Finanzierung von mehr Personal bleibt ein Streitpunkt zwischen Bund und Ländern, wobei Bayern auf fehlende Mittel verweist.














