Bahn zahlte 2025 Millionen wegen Verspätungen und Ausfällen 16.03.2026

Die Deutsche Bahn zahlte im vergangenen Jahr rund 156 Millionen Euro an Entschädigungen an ihre Kunden für Verspätungen und Zugausfälle, was laut Fernverkehrsvorstand Michael Peterson eine erhebliche finanzielle Belastung darstellt. Diese Summe ist eine Verdreifachung im Vergleich zu 2019, jedoch ein Rückgang von fast 41 Millionen Euro gegenüber 2024, was Peterson teilweise auf das Fehlen großer Streiks im Vorjahr zurückführt. Die Bahn steht vor umfangreichen Sanierungsarbeiten am Gleisnetz, die voraussichtlich zehn Jahre dauern werden, und sieht sich mit weiteren finanziellen Belastungen durch Baustellen, Störungen und gestiegenen Schienennutzungsgebühren konfrontiert. Die Einführung des Deutschlandtickets hat zudem zu einem Rückgang der Auslastung von Fernzügen auf 48 Prozent im Jahr 2025 geführt, verglichen mit 56 Prozent vor Corona.














