Bauprojekte in kroatischen Buchten sorgen für Streit – Experte warnt vor Verlust der Adria-Küste 15.03.2026

An der dalmatischen Küste Kroatiens entstehen zunehmend Konflikte um Bauprojekte in unberührten Naturbuchten, ausgelöst durch die Einstufung privater Investitionsvorhaben als „strategische Projekte der Republik Kroatien“, was Genehmigungsverfahren beschleunigt. Meeresforscher Pero Ugarković warnt vor dem Verlust des „wertvollsten Guts“ durch massive Bebauung und wirtschaftliche Abhängigkeit vom Tourismus, die Naturzerstörung und langfristige Verarmung zur Folge habe. Beispiele wie die Bucht Livka auf Šolta und die Bucht Čista luka bei Cavtat, die zu strategischen Tourismusprojekten erklärt wurden, verdeutlichen die Problematik. Ähnliche Entwicklungen mit Strandverlust durch Bebauung und Erosion sind in Spanien, insbesondere Katalonien, zu beobachten, während auch Griechenland, wie auf Milos, mit ähnlichem Bebauungsdruck und dem Risiko der „totalen Zerstörung“ konfrontiert ist.














