Bebauungsplan für NTT-Rechenzentrum in Nierstein steht 07.02.2026

Der japanische Telekommunikationskonzern NTT Data hat die planungsrechtliche Grundlage für sein geplantes Rechenzentrum in Nierstein geschaffen, indem der Bebauungsplan für das Areal einer ehemaligen US-Kaserne am 28. Januar in Kraft trat und die Flächennutzungsplanänderung bereits eine Woche zuvor erfolgte. Dieses Projekt, das voraussichtlich rund zehn Jahre dauern und 2027 beginnen wird, sieht eine Leistungsaufnahme von etwa 482 Megawatt vor und könnte Nierstein zu einem der größten Rechenzentrumsstandorte Europas machen, mit potenziell 400 neuen Arbeitsplätzen. NTT plant, die gesamte Energie aus erneuerbaren Quellen zu beziehen und eine Photovoltaik-Anlage sowie einen Windpark zu errichten, während die Kommunen die Abwärme nutzen wollen. Der Bauantrag soll im Frühjahr eingereicht werden, mit einer Baugenehmigung etwa ein Jahr später, und der erste Teilbetrieb ist für 2029 geplant.














