Belfast in Nordirland Schwere Krawalle nach Messerattacke 10.06.2026

In der nordirischen Hauptstadt Belfast kam es nach einer schweren Messerattacke zu gewaltsamen Unruhen. Ein 30-jähriger Mann aus dem Sudan, der 2023 ein fünfjähriges Visum erhalten hatte, ist der Tatverdächtige; er wurde wegen versuchten Mordes, Waffenbesitzes und Todesdrohungen angeklagt. Während die Polizei einen terroristischen Hintergrund ausschließt, versammelten sich hunderte Menschen zu Demonstrationen gegen Einwanderung. Dabei wurden Fahrzeuge, darunter ein Bus, sowie Gebäude in Brand gesetzt. Britischer Premierminister Keir Starmer verurteilte die Gewalt scharf und appellierte an die Bevölkerung, Ruhe zu bewahren. Die Polizei warnt zudem vor der Verbreitung eines in sozialen Netzwerken kursierenden Videos der Tat. Ähnliche Proteste wurden in anderen Städten wie Southampton gemeldet, wo bereits in der Vorwoche Ausschreitungen nach einem tödlichen Messerangriff auf einen Studenten stattgefunden hatten.













