Benko-Mutter darf wieder auf Vermögen zugreifen 10.06.2026

Das liechtensteinische Oberlandesgericht hat eine einstweilige Verfügung aufgehoben, die rund 50 Millionen Franken aus dem Stiftungsvermögen der Ingbe-Stiftung eingefroren hatte. Diese Verfügung wurde vom Masseverwalter des Investors René Benko, Andreas Grabenweger, erwirkt. Die Stiftung, benannt nach René Benkos Mutter Ingeborg Benko, hat Geld von Benko erhalten, wobei die Begünstigten Familienmitglieder sind. Benkos Anwalt argumentiert, das Geld in der Stiftung gehöre nicht Benko selbst. Grabenweger hingegen wirft Benko vor, sein Vermögen vor Gläubigern in der Stiftung versteckt zu haben. Grabenweger hat noch die Möglichkeit, die Angelegenheit vor das liechtensteinische Höchstgericht zu bringen. Zusätzlich muss Grabenweger Verfahrenskosten in Höhe von etwa 317.000 Franken (345.000 Euro) zahlen, aufgeteilt zwischen der Stiftung und Ingeborg Benko.














