Bericht von Human Rights Watch China verstärkt Druck auf Katholiken 16.04.2026

Human Rights Watch berichtet, dass die chinesische Regierung den ideologischen Druck, die Überwachung und Reisebeschränkungen für die schätzungsweise zwölf Millionen Katholiken des Landes verschärft hat. Besonders betroffen seien Mitglieder von Untergrundkirchen, die zum Beitritt zur staatlich kontrollierten chinesischen katholischen Kirche gedrängt werden. Obwohl Religionsfreiheit in der chinesischen Verfassung verankert ist, wird diese in der Praxis stark eingeschränkt, was auch Muslime und buddhistische Tibeter betrifft. Ein umstrittenes Geheimabkommen von 2018 zwischen China und dem Vatikan zur gemeinsamen Ernennung von Bischöfen wird von Human Rights Watch als förderlich für die Unterdrückung angesehen, da es die Staatskirche stärkt und zu willkürlichen Verhaftungen, Folter und Hausarrest von Geistlichen führe. Die Organisation fordert eine Überprüfung des Abkommens und ein Ende der Verfolgung.













