Berlin Pride: Kai Wegners CSD-Wagen sorgt für Streit 18.06.2026

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, plant, am Christopher Street Day (CSD) am 25. Juli mit einem eigenen, von der Senatskanzlei finanzierten Wagen teilzunehmen, was zu erheblichen Kontroversen führt. Die Senatskanzlei hat ein Budget von 140.000 Euro für die Produktion des Wagens und eine Werbekampagne eingeplant, ergänzt durch Sachleistungen der Berlin-Gesellschaft für Hauptstadt-Marketing im Wert von 235.000 Euro. Diese Kosten werden von den CSD-Veranstaltern und politischen Koalitionspartnern als überhöht kritisiert, da sie deutlich über dem Budget vergleichbarer Unternehmungen liegen. Zudem gibt es Bedenken hinsichtlich der zeitlichen Nähe des CSD zur Abgeordnetenhauswahl am 20. September, was Fragen nach einer unzulässigen Wahlwerbung auf Steuerzahlerkosten aufwirft. Während die Senatskanzlei argumentiert, dass die Wahlkampfphase noch nicht begonnen habe und das Neutralitätsgebot nicht verletzt werde, mahnen Kritiker eine strikte Einhaltung staatlicher Neutralität im Wahlkampf an.














