Berlin-Tempelhof: "Es ist, wie einen Vogel in einen Käfig zu sperren" 03.04.2026

In der Notunterkunft Berlin-Tempelhof leben derzeit etwa 1050 Menschen unter beengten Verhältnissen. Recherchen der ZEIT deuten darauf hin, dass zwischen September und Dezember 2025 drei Geflüchtete an Alkoholvergiftung starben, zudem gab es einen Suizid außerhalb der Unterkunft. Das Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF) meldete für das laufende Jahr einen weiteren Suizid und zwei Suizidversuche. Eine Videoreportage, die im Februar 2026 gedreht wurde, beleuchtet die Belastungen durch Enge, Lärm und fehlende Privatsphäre, die aus der Notunterkunft für viele eine Dauerlösung machen, und lässt Mitarbeitende, Bewohner sowie Fachleute zu Wort kommen. Die Unterkunft kostet täglich rund eine viertel Million Euro.

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