Berliner Astas wollen über Israel-Boykott reden: Jusos warnen vor wachsender Zustimmung zur BDS-Bewegung an Unis 27.02.2026

Die Allgemeinen Studierendenausschüsse (Asta) der drei Berliner Universitäten und mehrere Hochschulgruppen verteidigen den Boykott israelischer Forschung und Lehre als gewaltfreies Protestmittel, was in einer Stellungnahme dargelegt wird. Diese Haltung wird von Gruppen wie Decolonise und Palestine Solidarity Platform unterstützt, die den Boykott als notwendige Form des Protests gegen den „Genozid an den Palästinenser*innen“ und die Zerstörung der palästinensischen Bildungslandschaft durch den israelischen Staat betrachten. Sie werfen der Humboldt-Universität (HU) doppelte Standards vor, indem sie auf ruhende Kooperationen mit russischen Einrichtungen verweisen. Demgegenüber warnen die Jusos-Hochschulgruppen vor einer Verankerung der BDS-Kampagne an Berliner Hochschulen und kritisieren, dass ein akademischer Israel-Boykott konkrete Menschen treffe und antisemitische Züge trage. Ein jüdischer Student, Joel Ben-Joseph, äußert Bedenken hinsichtlich der Wirksamkeit und der potenziellen Diskriminierung durch pauschale Ablehnung Israels.













