Berliner Gericht weist Anti-Diskriminierungs-Klage von jüdischem Studenten ab 23.03.2026

Das Verwaltungsgericht Berlin hat die Klage des jüdischen Studenten Lahav Shapira gegen die Freie Universität Berlin (FU) abgewiesen, mit der er einen besseren Schutz vor antisemitischer Diskriminierung forderte. Die Richter begründeten die Abweisung mit formellen Gründen und stellten fest, dass das Berliner Hochschulgesetz zwar eine Verpflichtung der Universität zur Diskriminierungsprävention und -beseitigung vorsieht, dies jedoch kein individuelles Recht für den Einzelnen begründet. Shapira hatte die Klage nach einem Angriff durch einen Kommilitonen im Februar 2024 eingereicht und wirft der Hochschule vor, nicht ausreichend gegen Antisemitismus vorzugehen. Das Urteil ist nicht rechtskräftig; eine Berufung zum Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg wurde zugelassen.














