Die Partei Die Linke hat am ersten Tag ihres Bundesparteitags in Potsdam einen umstrittenen Antrag zur Nahostpolitik verabschiedet. Darin heißt es wörtlich: „Internationale Organisationen, Menschenrechtsorganisationen und zahlreiche Völkerrechtler*innen sprechen von einem Völkermord an den Palästinenser*innen in Gaza. Wir schließen uns dieser Einschätzung an.“ Der zehnseitige Antrag wurde nach tagelangen internen Gesprächen als Kompromiss formuliert. Ein schärferer Gegenantrag wurde abgelehnt.