Betriebsratswahlen: "Von Drohgebärden lasse ich mich nicht abhalten" 05.03.2026

Julia Fürst, seit Juli 2025 Chefin des kommunalen Entsorgers Aha in Hannover, setzt klare rote Linien gegen rechtsextreme Tendenzen im Betrieb. Trotz der Wahl eines AfD-Politikers in den 14-köpfigen Personalrat im Jahr 2024, der vom niedersächsischen Verfassungsschutz als rechtsextrem eingestuft wird, betont Fürst die demokratische Entscheidungsfindung und ihre eigene klare Haltung. Sie sensibilisiert die Belegschaft durch Workcamps, Schulungen und Gespräche mit Gewerkschaftsvertretern für die Gefahren des Rechtsextremismus und wehrt sich entschlossen gegen Unterwanderungsversuche und Drohungen, wobei sie auf Unterstützung von Kollegen und Trägern des Unternehmens zählt. Trotz laufender Ermittlungen wegen Lohnzulagen am Tarifrecht vorbei, bleibt sie gelassen und setzt auf gemeinsame Strategien im Kampf gegen extremistische Ansichten.














