Eine Frau, die sich als Kathrin Schmitt ausgab, wurde wegen Betrugs und Urkundenfälschung zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt, nachdem sie über drei Jahre lang als Lehrerin an Privatgymnasien in Heidelberg und Homburg tätig war, ohne über die erforderlichen Abschlüsse und das Referendariat zu verfügen. Ihr Betrug wurde erst durch einen Anruf einer Mitarbeiterin der Verwaltungsbehörde bei einem Gymnasium in Homburg aufgedeckt, was zu einer Untersuchung und schließlich zur Verurteilung führte. Die Frau nutzte gefälschte Zeugnisse und lebte offenbar in persönlichen Krisen und Medikamentenabhängigkeit, während ihr Systemversagen ermöglichte, jahrelang unentdeckt zu bleiben.