Betrug mit Installationsunternehmen in Wien: Polizei geht von 1,2 Millionen Euro Schaden aus 22.06.2026

Die Wirtschaftskriminalitätsermittler des Landeskriminalamts Wien haben vier Tatverdächtige aus dem Installationsbereich identifiziert, die seit 2022 mit betrügerischen Machenschaften einen Schaden von etwa 1,2 Millionen Euro verursacht haben sollen. Die teils verwandten Beschuldigten, alle österreichische Staatsbürger, sollen nach Insolvenzen mehrerer Unternehmen Gelder beiseitegeschafft haben. Dabei wurden größere Beträge bar abgehoben oder ins Ausland, vor allem nach Serbien und Montenegro, überwiesen. Zudem sollen sie bei Wartungen von Thermen und Gasheizungen nicht notwendige Reparaturen vorgenommen und Geräte ausgetauscht haben, was weitere Opfer forderte. Bisher sind über 30 geschädigte Gläubiger und mehrere Betrugsopfer bekannt, die Polizei geht jedoch von einer hohen Dunkelziffer aus. Die Firmen waren in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland aktiv.














