BILDUNG: Weniger Schüler mit Deutschdefiziten erwartet 16.06.2026

Die Zahl der außerordentlichen Schülerinnen und Schüler in Wien, die aufgrund mangelnder Deutschkenntnisse besonders geführt werden, soll laut Prognosen des Bildungsministeriums im kommenden Schuljahr deutlich sinken. Von einem Höchststand von 20.268 Kindern im Jahr 2024 wird ein Rückgang um 18 Prozent auf rund 15.500 erwartet. Während die Wiener ÖVP diesen Trend primär auf das Aussetzen des Familiennachzugs zurückführt, kritisiert Klubobmann Harald Zierfuß die mangelnde Deutschförderung in Wiener Kindergärten unter der Führung von SPÖ und NEOS. Bildungsstadträtin Bettina Emmerling (NEOS) weist diese Vorwürfe zurück und macht stattdessen versäumte Reformen eines früheren ÖVP-Bildungsministers verantwortlich. Sie betont, dass Forderungen nach einem Ende des Deckels bei der Deutschförderung und verpflichtenden Sommerschulen erst jetzt realisiert werden. Ob sich die prognostizierte Trendwende bestätigt, wird im Herbst ersichtlich.














