Bildungspolitik: Bessere Schulen durch Datennutzung 26.03.2026

Die Ständige Wissenschaftliche Kommission der Kultusministerkonferenz (SWK) hat in einem Gutachten Empfehlungen für eine datengestützte Entwicklung und Steuerung von Schulen vorgestellt, um die Lernförderung zu verbessern und Probleme wie Schulschwänzen und Unterrichtsausfall schneller zu erkennen. Die Kommission betont, dass eine erfolgreiche Datennutzung klare Ziele über verschiedene Ebenen hinweg erfordert und die Daten zu einer Gesamtstrategie verknüpft werden müssen. Lehrer können durch die Erhebung von Daten die Ausgangslage und Lernentwicklung ihrer Schüler besser einschätzen, wobei zentrale Lernstandserhebungen wie Vera 3 und Vera 8 sowie verbindliche Tests in der ersten und zweiten Klasse (StarS1, StarS2) und in der vierten Klasse für den Übergang in weiterführende Schulen essenziell sind. Schulleiter sollen Daten zur Verbesserung der Unterrichtsqualität nutzen, Schulaufsichten für die Systemsteuerung und Unterstützungsangebote, und Elternpartnerschaften durch die Dokumentation der Lernentwicklung gestärkt werden. Die SWK rät zur Datensparsamkeit und zur Entwicklung kohärenter Testsysteme.















