BKA-Präsident: KI hilft Betrügern über die Sprachbarriere 22.03.2026

Der Präsident des Bundeskriminalamts (BKA), Holger Münch, warnt vor dem zunehmenden Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) im Internetbetrug. KI erleichtert Kriminellen die Erstellung täuschend echter Fakeshops und Phishing-Attacken, wodurch die Sprachbarriere für ausländische Täter entfällt und mehr Akteure im deutschsprachigen Raum aktiv werden können. Dies führt zu einer Zunahme von Qualität und Quantität bei Betrugsdelikten, wie auch bei Anlagebetrug, bei dem Opfer um ihr investiertes Geld gebracht werden. Münch betont, dass die Täter meist aus dem Ausland agieren und fordert präventive Maßnahmen zur schnellen Erkennung und Abschaltung betrügerischer Webseiten und Telefonnummern. Er kritisiert, dass die Polizei bei betrügerischer Werbung in sozialen Medien keine rechtliche Handhabe hat und fordert Plattformbetreiber auf, KI-gestützte Lösungen zur Entfernung solcher Inhalte zu entwickeln.














