Blogger-Hund entführt und in Restaurant zum Essen serviert 09.06.2026

Der Fall des chinesischen Border Collies Chutou, der über 1,5 Millionen Follower auf sozialen Medien hatte, hat weltweit Entsetzen ausgelöst. Der achtjährige Hund wurde im Mai von einem Feld in der chinesischen Provinz Henan entführt, während sein Besitzer, der Reiseblogger Guo, im Ausland war. Überwachungskameras dokumentierten den Diebstahl. Guo brach seine Reise ab und suchte nach seinem Hund, wobei er sogar eine Belohnung auslobte. Der mutmaßliche Dieb gab an, Chutou für einen Streuner gehalten zu haben, obwohl der Hund ein Halsband und einen GPS-Tracker trug. Schockierenderweise wurde Chutou für umgerechnet etwa 23 bis 27 Euro an einen Händler verkauft, der ihn an ein Restaurant weitergab, wo er geschlachtet und zu Hundefleisch verarbeitet wurde. Der Täter behauptete, Guo solle keinen Aufhebens machen, da der Hund tot sei und er kein Gesetz gebrochen habe, da Tiere in China rechtlich als Eigentum gelten und der Verzehr von Hundefleisch nicht landesweit verboten ist. Der Fall hat eine Debatte über Tierschutzgesetze in China ausgelöst.














