Blutdruck-Schwankungen: Studie zeigt überraschenden Effekt aufs Gehirn 28.05.2026

Eine neue Studie, veröffentlicht in "Neurology" und durchgeführt von Forschern der Monash University in Melbourne, Australien, deutet darauf hin, dass starke Blutdruckschwankungen innerhalb von 24 Stunden negative Auswirkungen auf die kognitiven Funktionen und die Hirngesundheit haben können. An der Untersuchung nahmen 225 demenzfreie Teilnehmer zwischen 55 und 80 Jahren teil, denen eine 24-Stunden-Blutdruckmessung, kognitive Tests und eine MRT-Untersuchung des Gehirns unterzogen wurden. Die Ergebnisse zeigten, dass höhere Blutdruckschwankungen mit einer schlechteren Planungs-, Problemlösungs- und Gedächtnisleistung korrelierten. Zudem fanden sich bei höherem durchschnittlichen Blutdruck mehr Anzeichen für Hirnschäden in den MRT-Aufnahmen, insbesondere bei Trägern des ApoE4-Gens. Die Erstautorin Madeline Gibson betont, dass diese subtilen Hirnveränderungen auftreten können, bevor kognitive Probleme bemerkbar werden, und dass eine erhöhte Blutdruckvariabilität als Risikofaktor für eine beschleunigte Gehirnalterung gelten könnte.














