Bluthochdruck: Das hilft, wenn die übliche Therapie versagt 02.04.2026

Bei etwa zehn Prozent der Bluthochdruckpatienten ist die Erkrankung resistent gegenüber herkömmlichen Medikamenten. Eine aktuelle Übersichtsarbeit hat verschiedene Maßnahmen zur Blutdrucksenkung bei dieser resistenten Hypertonie untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass eine konsequente Änderung des Lebensstils, insbesondere eine salzarme Ernährung mit weniger als 1.500 mg Kochsalz täglich, messbare Verbesserungen bewirken kann. Auch die Behandlung von Begleiterkrankungen wie Schlafapnoe, die den Blutdruck um durchschnittlich fast 6 mmHg senken kann, ist von Bedeutung. Bei der medikamentösen Therapie wird neben der üblichen Kombination von Wirkstoffen und Chlorthalidon das Diuretikum Spironolacton als wirksame Option hervorgehoben. Zudem ist die ärztliche Überprüfung aller Medikamente, auch rezeptfreier, wichtig, da einige Wirkstoffe den Blutdruck erhöhen können. In schweren Fällen kann eine renale Denervation, ein minimalinvasiver Eingriff an den Nierennerven, zur weiteren Blutdrucksenkung beitragen.















