Der deutsche Auslandsgeheimdienst BND schätzt die russische Wirtschaft als deutlich schlechter ein, als offiziell dargestellt, und sieht alle Sektoren negativ betroffen, was auf westliche Sanktionen und gesunkene Öl- und Gaspreise zurückzuführen ist. Russland soll seine Zahlen schön, um die wahren Kosten des Ukraine-Krieges zu verschleiern, wobei das Haushaltsdefizit mit 3,7 Prozent der Wirtschaftsleistung 26 Milliarden Euro höher ausfällt als angegeben. Der BND prognostiziert, dass diese wirtschaftlichen Schäden über Jahre nachwirken und Russland als Investitionsstandort unattraktiv machen werden, da Präsident Putin seine imperialen Ziele über die wirtschaftliche Zukunft des Landes stellt. Weitere Sanktionen, wie das gescheiterte 20. EU-Paket, das maritime Dienstleistungen für russisches Rohöl verbieten würde, könnten die Kosten für Moskau weiter erhöhen.