BORG Dreierschützengasse: Stilles Gedenken ein Jahr nach Amoklauf 10.06.2026

Ein Jahr nach dem Amoklauf am BORG Dreierschützengasse in Graz, bei dem ein ehemaliger Schüler neun Schüler und eine Lehrerin tötete, steht der Jahrestag im Zeichen des stillen Gedenkens. Die Schülerinnen und Schüler des BORG haben sich entschieden, den Tag im kleinen Rahmen und ohne Medienpräsenz zu begehen, da viele von ihnen weiterhin psychologische Hilfe in Anspruch nehmen, um das Unfassbare zu verarbeiten. Vertreter der Landesregierung, des Landtagspräsidiums und der Parteien kamen zu einem interreligiösen Gedenkakt im Grazer Dom zusammen. Die Stadt Graz lud betroffene Familien zu einer separaten Gedenkveranstaltung ein. Sowohl die Bundesregierung als auch der Bundespräsident bekundeten ihre Anteilnahme und betonten die Notwendigkeit der Unterstützung für die Hinterbliebenen sowie die Wichtigkeit von Schulen als sicheren Orten. Das Sozialministerium kündigte anlässlich des Jahrestages eine geplante Reform des Verbrechensopfergesetzes an, um Opfer von Straftaten und deren Angehörige künftig noch umfassender finanziell zu unterstützen.














