"Brain Fog“ bei Parkinson: Studie erklärt Gedächtnisprobleme 23.04.2026

Eine neue Studie der Boston University mit über 1.200 Parkinson-Patienten wirft ein neues Licht auf den sogenannten "Brain Fog". Anstatt auf einem objektiven kognitiven Abbau, deuten die Ergebnisse darauf hin, dass diese Gefühle von Gedächtnis- und Konzentrationsproblemen häufig durch psychische Faktoren wie Angst und Depression bedingt sind. Fast die Hälfte der Betroffenen leidet unter Depressionen, 40 Prozent unter Angststörungen, was ihre Selbsteinschätzung der eigenen geistigen Fähigkeiten negativ beeinflusst, selbst wenn kognitive Tests normale Ergebnisse zeigen. Dieses Phänomen, als "negative metakognitive Verzerrung" bezeichnet, bedeutet, dass Patienten ihre Fähigkeiten unterschätzen. Die Studie legt nahe, dass psychotherapeutische Unterstützung bei diesen Symptomen hilfreich sein könnte, auch wenn keine kausale Beziehung bewiesen ist.














