Brandkatastrophe in Crans-Montana: Schweizer Bundespräsident räumt Behördenversäumnisse ein 17.05.2026

Bundespräsident Guy Parmelin hat nach der verheerenden Brandkatastrophe in Crans-Montana, bei der in der Silvesternacht 41 Menschen ums Leben kamen und 115 weitere verletzt wurden, Versäumnisse der Behörden eingeräumt. In einem Interview mit dem „Spiegel“ betonte Parmelin die Notwendigkeit, aus Fehlern zu lernen, und kündigte die Einrichtung eines runden Tisches zur Aufarbeitung des Unglücks an, an dem Opfer, Hinterbliebene, Versicherer und Behörden teilnehmen sollen. Er verwies auf laufende Ermittlungen der Walliser Justiz bezüglich möglicher Verstöße gegen Sicherheitsvorschriften und mangelnder Brandschutzkontrollen. Gleichzeitig informierte Parmelin über bereits verschärfte Brandschutzvorschriften und ein Verbot von Feuerfontänen im Land. Zudem entschuldigte er sich für den ungeschickten Umgang mit den Behandlungskosten ausländischer Opfer bei der italienischen Regierungschefin Giorgia Meloni.














