Die von den USA und Israel geführten Luftangriffe auf den Iran sind nach Ansicht einer iranischen Exil-Oppositionsgruppe, des Nationalen Widerstandsrates des Iran (NWRI), nicht ausreichend, um das iranische Regime zu stürzen. Mohammad Mohaddesin, außenpolitischer Leiter des NWRI, erklärte auf einer Pressekonferenz in Paris, dass nur ein vom inneren Widerstand getragener Volksaufstand das Regime umstürzen könne. Die fast zweiwöchigen Bombardierungen, bei denen nach iranischen Angaben rund 2000 Menschen, darunter der Oberste Führer Ajatollah Ali Chamenei, getötet wurden, hätten die Unwirksamkeit von Luftangriffen bewiesen. Mohaddesin betonte, dass eine Kombination aus Bodentruppen und einem Volksaufstand die notwendige Kraft für einen Sturz des Regimes schaffe, schloss jedoch einen Einsatz von US-Bodentruppen aus. Der Krieg hat zudem den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus zum Erliegen gebracht und die globalen Energiemärkte ins Chaos gestürzt.