Braucht es jetzt Schweizer Steuer-Milliarden für Pharma-Konzerne? 16.06.2026

Der Artikel thematisiert die zunehmenden Spannungen zwischen der Schweizer Bundesregierung in Bern und dem Pharma-Konzern Roche in Basel bezüglich der Preisgestaltung von Medikamenten. Während die Eröffnung des Instituts für Humanbiologie im März durch den Besuch von Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider öffentlich als Erfolg des helvetischen Modells inszeniert wurde, verschärft sich hinter den Kulissen der Konflikt. Im Zentrum der Auseinandersetzung stehen die Margen und die Milliardengewinne der Industrie sowie die Gewährleistung des Zugangs zu neuen Therapien. Es stellt sich die kritische Frage, ob die Pharmaindustrie ohne staatliche Unterstützung oder Anpassungen weiterhin ausreichend finanzielle Mittel aufbringen kann, um notwendige Investitionen in die Forschung und Entwicklung neuer medizinischer Behandlungen zu tätigen, was potenziell Steuergelder in Milliardenhöhe erfordern könnte.














