„Brexit war nicht die wirtschaftliche Katastrophe, die viele behaupteten“ 25.06.2026

Zehn Jahre nach dem wegweisenden Referendum von 2016 bleibt die Debatte über den Brexit tief polarisiert. Befürworter wie der Cambridge-Professor Robert Tombs halten daran fest, dass die Kernargumente für den EU-Austritt – Souveränität, Demokratie und die Rückgewinnung der Kontrolle – weiterhin gültig sind. Sie weisen darauf hin, dass die Vorhersagen des sogenannten „Project Fear“ über eine sofortige Rezession, Massenentlassungen und einen Finanzexodus nicht eingetroffen sind. David Goodhart von Policy Exchange stellt fest, dass „der Brexit nicht die wirtschaftliche Katastrophe war, die viele behaupteten“, und führt das Ausbleiben größerer Störungen auf globale Wirtschaftstrends zurück. Allerdings ist die Immigration, die die Brexit-Anhänger zu reduzieren hofften, tatsächlich stark angestiegen: Die Nettomigration stieg von etwa 224.000 im Jahr 2019 auf über 906.000 im Jahr 2023, ein Anstieg um 302 % unter der Post-Brexit-Regierung von Boris Johnson.















