Der «Lake Lucerne Summit» auf dem Bürgenstock zog weltweit die Aufmerksamkeit auf sich. Von CNN bis Al Jazeera berichteten Medien über die Friedensgespräche, begleitet von Bildern des Vierwaldstättersees und der Bergkulisse. Roman Omlin vom Verband Luzern Hotels zeigt sich optimistisch: Die perfekten Sommerbilder seien «Werbung», die Reisende an die Schweiz denken lasse. Florian Eggli, Tourismusprofessor an der Hochschule Luzern, relativiert jedoch: Die Medienminuten seien zwar Millionen wert, doch die Zuschauer interessierten sich primär für das Verhandlungsergebnis, nicht für die «Verpackung» der Schweizer Landschaft. Ein direkter Tourismusschub in Tausenden von Gästen sei nicht zu erwarten.