Bürgergeld-Kosten auf Rekordhoch – vor allem ein Posten wird zum Problem 12.02.2026

Die Ausgaben für das Bürgergeld erreichten im Jahr 2025 einen neuen Rekordwert von über 41,5 Milliarden Euro, obwohl die Gesamtkosten leicht unter der ursprünglichen Prognose von 42,6 Milliarden Euro lagen. Die direkten Auszahlungen beliefen sich auf rund 29 Milliarden Euro, ergänzt durch 12,5 Milliarden Euro für Kosten der Unterkunft und Heizung. Trotz einer Nullrunde bei den Regelsätzen, die für Alleinstehende bei 563 Euro und für Paare bei 1012 Euro blieben, stiegen die Verwaltungskosten erheblich an. Diese erreichten 2025 7,97 Milliarden Euro, was einem Anstieg von 41 Prozent seit 2015 entspricht und jährliche Verwaltungskosten von 2.046 Euro pro erwerbsfähigem Empfänger verursacht. Für 2026 sind nur 5,25 Milliarden Euro für die Verwaltung angesetzt, was laut BIAJ angesichts gestiegener Gehälter unrealistisch ist.














