„Dreiste Lüge“ beim Bürgergeld – Politiker deckt auf, welche Auswirkungen Sanktionen wirklich haben 26.02.2026

Eine Untersuchung der Wissenschaftlichen Dienste des Bundestags, beauftragt vom Grünen-Abgeordneten Timon Dzienus, beleuchtet die tatsächlichen Auswirkungen von Sanktionen im Bürgergeld. Die Ergebnisse widersprechen der Annahme der Merz-Regierung, dass härtere Strafen mehr Menschen in Arbeit bringen. Eine Studie von 2025 zeigt, dass 86 Prozent der Sanktionen wegen nicht wahrgenommener Termine verhängt werden, nicht wegen Jobverweigerung. Während Jobcenter-Mitarbeiter Sanktionen als Mittel zur Kontaktaufnahme sehen, deuten Hinweise auf negative Effekte wie psychische Belastungen und Vertrauensverlust hin, was eine Arbeitsvermittlung erschwert. Dzienus kritisiert die Sparziele der Regierung als „dreiste Lüge“ und betont, dass mehr Sanktionen weniger Menschen in Arbeit bringen.














