Bürgergeld-Wohnkosten am Limit: Über ein Drittel der Neu-Empfänger reißt die Obergrenzen 08.02.2026

Eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zeigt, dass im Jahr 2022 über ein Drittel (35,8 Prozent) der Bürgergeld-Haushalte Mieten zahlten, die über den von den Kommunen festgelegten Obergrenzen lagen, wobei 6,8 Prozent sogar das Anderthalbfache der zulässigen Kosten überschritten. Besonders betroffen sind Bedarfsgemeinschaften mit Kindern und Alleinerziehende, von denen 44,9 Prozent in zu teuren Wohnungen lebten. Die Bundesregierung plant im Rahmen der neuen Grundsicherung strengere Regeln, die eine Deckelung der Mietübernahme auf das Anderthalbfache der angemessenen Kosten vorsehen, obwohl die Karenzzeit im ersten Jahr des Bezugs bestehen bleibt. Diese Neuregelung könnte jedoch den bürokratischen Aufwand für die Jobcenter erhöhen.














