Brisante Putin-Reden lassen aufhorchen – bereitet der Kreml Zwangsrekrutierungen vor? 25.02.2026

Der US-Thinktank Institute for the Study of War (ISW) interpretiert aktuelle Reden von Präsident Wladimir Putin zum Tag der Verteidiger des Vaterlandes am 23. Februar als strategisches Signal zur Vorbereitung der russischen Gesellschaft auf bevorstehende Zwangsrekrutierungen. Putin betonte Pflicht, Opferbereitschaft und Patriotismus, was laut ISW darauf abzielt, Widerstand gegen künftige Einberufungen aus der Reserve zu dämpfen. Auch die Aussagen von Dmitri Medwedew über die sozialen Kosten des Krieges und Putins Treffen mit Witwen gefallener Soldaten werden als Maßnahmen gesehen, um die Bevölkerung zu beruhigen und potenzielle soziale Unruhen, wie sie bei früheren Kriegen auftraten, im Keim zu ersticken. Diese Vorbereitungen könnten mit der erheblichen finanziellen Belastung durch Sozialleistungen für Freiwillige und der Notwendigkeit, diese möglicherweise zu kürzen, zusammenhängen, während gleichzeitig die Internetzensur verschärft wird, um Gegenreaktionen auf potenziell unbeliebte Entscheidungen zu verhindern.














